Die Bewohner des neue Baukomplexes in Leverkusen-Schlebusch profitieren vom Mauerwerk Fotos: LRZ / Unipor, München

Wirtschaftlichkeit und Wohnbehaglichkeit verknüpft

ID-24-UFotos: LRZ / Unipor, München

Die wirtschaftlichen und bauphysikalischen Pluspunkte von Mauerziegel zeigt ein Bauprojekt in Leverkusen. Hier entstanden drei Mehrfamilienhäuser in monolithischer Bauweise mit jeweils sechs Mietwohnungen sowie drei – als Reihenhaus erbaute – Einfamilienhäuser.

Wirtschaftlichkeit und Wohnbehaglichkeit verknüpft

Bauherr des fertiggestellten Wohnungsbauprojekts ist der Bauverein Bergisches Heim eG. Dieser baut kostenbewusst, ohne dabei auf Qualität zu verzichten – und dies für alle Bevölkerungsgruppen. Neu errichtete Wohnungen müssen dabei den heutigen Wohnbedürfnissen von Jung und Alt ebenso wie von Singles und Familien genügen.

Mitgliedern ein Zuhause bieten

Deshalb sah der Entwurf des beauftragten Architekten Heinz Middeke neben drei Mehrfamilienhäusern mit jeweils sechs Zwei- bis Vierzimmer-Wohnungen auch drei Einfamilien-Reihenhäuser vor. Der Architekt setzte die Vorgaben mit zügig zu errichtenden, kompakten Formen, schlichten Satteldächern und nutzungsorientierten Grundrissen um. Alle Gebäude wurden als „weiße Wanne“ komplett unterkellert, wobei zwei Mehrfamilienhäuser durch eine durchgehende, bereits bestehende Tiefgarage eines Objektes miteinander verbunden sind. Als Option wurde bei den Einfamilienhäusern ein möglicher Ausbau des Dachgeschosses eingeplant, womit sich die Wohnfläche bei Bedarf um rund 40 Quadratmeter erhöhen würde.

Werterhaltende Bauweise gefordert

Angesichts der Vorgaben seitens des Bauvereins war eine massive, zum Werterhalt beitragende Bauweise praktisch Voraussetzung. Der gewählte Wandbaustoff sollte möglichst flexibel und wirtschaftlich den bauphysikalischen Anforderungen an die Außenwände aller Gebäude anzupassen sein. Ein weiteres wichtiges Kriterium war der bewusste Verzicht auf ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS), um diffusionsoffene Außenwände zu erreichen. Der Bauverein entschied sich für zwei maßgeschneiderte Mauersteine für das Bauvorhaben. Ein zu gewährleistender hoher Luftschallschutz stand neben zu garantierender hoher Tragfähigkeit dabei im Vordergrund. Vorteil des Mauerziegels ist der Beitrag zu einem angenehmen Raumklima. Schnell werden die Bewohner neben der komfortablen Ausstattung, wie beispielsweise einer Fußbodenheizung, die Sonnenwärme und Raumfeuchte ausgleichenden Pluspunkte der monolithischen Ziegelbauweise schätzen lernen. So leistet der porosierte Ziegel durch seine temporäre Wärmespeicherung seinen Anteil zum Schutz der Innenräume vor Überhitzung, weil er die tagsüber gespeicherte Sonnenwärme erst während der kühleren Abendstunden abgibt.

Architekt:

Dipl.-Ing. Architekt Heinz A. Middeke Reuschenberger Str. 41 b
51379 Leverkusen

Ausführende Baufirma:

August Schmidt GmbH & Co.KG
Industriestraße 18
42929 Wermelskirchen

Bauherr:

Bauverein Bergisches Heim eG
An der Steinrütsch 40
51375 Leverkusen

Standort:

Liguster Weg 3-13
51375 Leverkusen

Kategorie:

Städtebau

Baujahr:

2012 - 2014

 

 

Bruttogeschossfläche:

1.700,00 m²

Ziegellieferant:

Klinker und Ziegelwerk Franz Wenzel GmbH & Co. KG Offenbacher Landstraße 105
63512 Hainburg-Hainstadt

Bauwerkskosten (DIN 276):

rd. 3,0 Mio. Euro inkl. Tiefgarage

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