Arch-Vision-Prognose: deutscher Bau wieder im Gleis

Die Konjunkturaussichten haben sich für die europäische Baubranche weiter verbessert. In Deutschland ist die Tiefphase aus dem Vorquartal überwunden - der Markt wächst deutlich schneller als zuvor erwartet.

Foto: Mein Ziegelhaus

Besonders positiv verläuft auch die Entwicklung in den vormaligen Krisenländern Spanien und Niederlande. Schlusslichter bleiben Frankreich und Italien, hier dürfte sich die Baukonjunktur nicht vor 2017 erholen. Das zeigt die jüngste Konjunkturbefragung von Arch-Vision: Für die aktuelle Q1 2015-Ausgabe des europäischen Architekten Barometers wurden 1.600 Architekten in acht europäischen Ländern befragt.

Die deutschen Architekten haben den leichten Wachstumseinbruch zur Jahresmitte 2014 hinter sich gelassen: Sowohl die Auftrags- als auch die Umsatzentwicklung der Architekten zog im ersten Quartal 2015 wieder deutlich an - so stark wie zum letzten Mal in 2011. Auch die Zuversicht ist hoch: So gingen Ende 2014 nur fünf Prozent der deutschen Architekten davon aus, dass sie im Verlauf von 2015 eventuell mit leeren Auftragsbüchern konfrontiert sein werden.

Dämpfende Faktoren im deutschen Hochbau sind nach wie vor die stagnierenden Baugenehmigungen. Dementsprechend verhalten sind auch die Konjunkturerwartungen der befragten Architekten: Dieser Indikator sank auch in der aktuelle Befragung als einziger Wert zum dritten Mal in Folge leicht ab. Arch-Vision erwartet weiterhin eine positive Entwicklung des deutschen Bauvolumens, jedoch mit weniger starken Wachstumsraten als noch vor fünf Jahren. 2015 soll das deutsche Bauvolumen um 1 Prozent und demgegenüber 2016 und 2017 nochmals um 2 Prozent anziehen.

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