„Der Wohnungspakt Bayern muss sinnvoll umgesetzt werden“

Ziegel Zentrum Süd appelliert vor Wohnungsbaukonferenz für die Oberpfalz an Kommunen

Foto: Leipfinger Bader

Bevor Bayerns Innenstaatsekretär Gerhard Eck am Montag in Regensburg den Wohnungspakt Bayern auf der Wohnungsbaukonferenz für die Oberpfalz vorstellt, appelliert das Ziegel Zentrum Süd an die Kommunen, das staatliche Investitionsprogramm sinnvoll für die Ortsentwicklung zu nutzen. "Das Geld muss klug eingesetzt werden", sagt Geschäftsführerin Waltraud Vogler. "Das heißt vor allem, dass Unterkünfte für Flüchtlinge und dringend notwendiger sozialer Wohnungsbau in Massivbauweise errichtet werden sollten, damit keine Barackensiedlungen entstehen, die langfristig ganze Viertel oder sogar Ortskerne stigmatisieren." Mit einem Ziegelbau halte sich eine Kommune alle Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für die Zukunft offen. Denn dieser sei auch nach vielen Jahren noch in gutem Zustand und könne mit geringem Aufwand an alle gewünschten Zwecke angepasst werden. "Das ist die Form von Nachhaltigkeit, die man trotz Flüchtlingskrise im Wohnungsbau braucht - auch um eine Konkurrenz zwischen Flüchtlingen und anderen Wohnungssuchenden von Anfang an zu vermeiden."

Um eine angemessene Wohnraumversorgung für alle Bürger Bayerns inklusive der potentiell anerkannten Flüchtlinge zu erreichen, spielen kurze Bauzeiten und die Wirtschaftlichkeit die entscheidende Rolle. "Beide Kriterien können Ziegelbauten sehr gut erfüllen", sagt Vogler. Im niederbayerischen Mamming zum Beispiel ist soeben ein dreigeschossiges Wohnheim innerhalb von nur 16 Wochen entstanden. Die Ziegel-Elementbauweise mache die kurze Dauer vom Bau der Bodenplatte bis zur Übergabe des fertig möblierten Gebäudes möglich. "In der Kostenfrage kommt eine aktuelle Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen zu dem Ergebnis, dass der Mauerwerksbau die wirtschaftlichste Konstruktionsart für alle Wohngebäude ist." Außerdem würden Ziegelbauten den besten Brandschutz bieten und auch starken Unwettern dauerhaft standhalten. Mauerwerk erfülle zudem die strengsten Energieeinsparverordnungen und schone allein schon damit langfristig die kommunalen Haushalte.

Die bayerische Staatsregierung will mit dem Wohnungspakt Bayern den Bau von 28 000 neuen Wohnungen im Freistaat mit rund 2,6 Milliarden Euro unterstützen. Das kommunale Förderprogramm soll Städten und Gemeinden dabei helfen, schnell günstigen Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge zu schaffen. "Das ist eine gesellschaftlich enorm wichtige Aktion", sagt Thomas Bader, Chef der Leipfinger-Bader Ziegelwerke, die auch im oberpfälzischen Schönlind (Landkreis Amberg-Sulzbach) produzieren. Schließlich gehe es dabei um entscheidende Weichenstellungen für die Kommunen und die Bürger vor Ort.

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