Neue KfW-Förderung für Eigenheime

Mehr Geld, dafür strengere Standards

Foto: Deutsche Poroton / Eveline Hohenacker

Die staatliche Förderbank KfW hat die Kriterien für Wohnungsneubauten überarbeitet und an die strengeren Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 angepasst. Günstige Kredite gibt es für KfW-Effizienzhaus 55 und 40 sowie das neue KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

Ausgelaufen ist die Förderung des KfW-Effizienzhauses 70, da in den letzten Jahren ohnehin überwiegend auf KfW-70-Niveau gebaut wurde.

Bis zu 100.000 Euro Förderung

Im Gegenzug verbessert die KfW die Förderkonditionen. Der Höchstbetrag für Bauherrenkredite verdoppelt sich von 50.000 auf 100.000 Euro, angeboten wird eine Zinsbindung von über 20 Jahren. Darüber hinaus vereinfacht die KfW das Nachweisverfahren für das Effizienzhaus 55. Ab sofort können Sachverständige aus einem Standard-Maßnahmenpaket die passende Gebäudehülle und Anlagentechnik wählen. Bauherren haben einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss. 50 Prozent der Kosten, bis maximal 4.000 Euro, für energetische Fachplanung und Baubegleitung durch unabhängige Experten werden erstattet.


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