Neues Bahnhofquartier in Schwedt/Oder

Revitalisierung statt Entvölkerung

Foto: Uwe Fohmann

In Deutschlands Ballungsgebieten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Politik, Bau und Immobilienwirtschaft versuchen mit zahlreichen Initiativen diesen Missstand zu beseitigen. 

Doch was passiert, wenn eine Stadt nicht wächst, sondern schrumpft und Wohnraum nicht genutzt wird?

Seit 1990 geht in der brandenburgische Stadt Schwedt/Oder die Bevölkerungszahl massiv zurück. Das zentral gelegene Bahnhofsquartier der Chemiestadt liegt aufgrund des Leerstands brach. Um Abhilfe zu schaffen, beauftragte die Stadt das Architekturbüro Uwe Fohmann aus Potsdam zur Revitalisierung. Die Herausforderung bestand darin, das Wohnquartier in die Stadtstruktur zu integrieren und ein vielfältiges Angebot differenzierter und preiswerter Wohnformen bereitzustellen. 

Realisiert werden die Gebäude durch die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Schwedter Wohnbauten GmbH, die gemeinsam mit Fohmann und seinem Team an der Verfeinerung des Konzepts arbeitet. Erste Projekte sind bereits realisiert:  In der Karl-Marx-Straße entstanden drei Stadthäuser in Massivbauweise, deren 33 Wohnungen bereits kurz nach Fertigstellung im Sommer 2014 vermietet waren – mit Kaltmieten von knapp sieben Euro und Nebenkosten von zwei Euro je Quadratmeter

Um hochwertigen und dabei bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, entschieden sich die Planer beim Wandbaustoff für Poroton-Ziegel. „Er ist einer der langlebigsten Baustoffe, wohngesund, wertbeständig, wartungsarm – und genau deshalb wirtschaftlich“, erläutert Uwe Fohmann. Konsequent setzte der Architekt auch bei den Innenwänden auf Ziegel. 

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