Plusenergie-Bauweise: Studie im Ludmilla-Wohnpark

Nutzerverhalten spielt entscheidende Rolle

Foto: Leipfinger-Bader

Plusenergiehäuser erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen. Mit dem Ludmilla-Wohnpark in Landshut entstand ein solches Quartier mit 180 Wohneinheiten. Alle Einfamilien-, Reihen-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser auf dem 7.300 Quadratmeter großen Areal wurden aus Ziegeln errichtet und erreichen KfW-Effizienzhaus-Standard 55. Dreifach verglaste Fenster und eine innovative Gebäudetechnik ergänzen das Konzept.

Das langjährige Forschungsvorhaben „+Eins“ – durchgeführt von der TU München und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, verfolgt den Energieverbrauch im Wohnpark. Neueste Erkenntnisse zeigen, wie stark die Nutzer den Energieverbrauch beeinflussen.

So ergab ein „Intensiv-Monitoring“ mit Hilfe von rund 700 Sensoren, dass die Bewohner dennoch mehr Energie verbrauchen als kalkuliert. Die Wissenschaft spricht hier vom „Rebound-Effekt“. Als Gegenmaßnahme wurden Schulungen über energiesparendes Wohnen durchgeführt und die Daten auf einer Online-Plattform für die Bewohner zugänglich gemacht. Zudem konnte die Anlagentechnik nochmals nachgebessert werden. Planungsleitfäden sollen die gewonnenen Erkenntnisse in Zukunft auch auf anderen Bauvorhaben übertragbar machen.



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