Postbank Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt"

Enorme Wertsteigerungen bei Hamburgs Wohnimmobilien

Foto: pixabay

Hamburg gehört zu den Boom-Städten Deutschlands: Sowohl die Einwohnerzahl, als auch der Arbeitsmarkt haben sich seit der Jahrtausendwende positiv entwickelt. Am Wohnungsmarkt sind die Preise um rund 70 Prozent gestiegen - zugleich herrscht Wohnungsknappheit. Die Prognose der Postbank lässt bis 2030 weitere Preissteigerungen von etwa 50 Prozent erwarten. Dabei ist die Entwicklung in den 103 Hamburger Stadtteilen recht unterschiedlich. In einigen Vierteln ist ein schon sehr hohes Preisniveau erreicht, andernorts sind Aufholeffekte zu verzeichnen. Wo attraktive Immobilien noch auf Käufer warten, zeigt ein Blick auf die Sonderanalyse des Postbank "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt" für die Elbmetropole.

Am teuersten ist der Quadratmeter bei Eigentumswohnungen derzeit in Harvestehude. Im Schnitt 7.207 Euro wurden im Jahr 2015 bezahlt. Auf den Plätzen zwei und drei im Stadtteil-Ranking folgen die HafenCity (6.784 Euro) und Uhlenhorst (5.550 Euro). Im Stadtgebiet kostete der Quadratmeter Wohnfläche im Schnitt 3.400 Euro. Tendenz steigend. "Wer in Hamburg den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen will, der sollte nicht allzu lange warten. Denn wachsende Bevölkerung und steigende Wirtschaftskraft werden die Preise in die Höhe klettern lassen - bis 2030 voraussichtlich um 40 bis 50 Prozent", sagt Jens Blohm, Direktor Immobilien bei der Postbank Immobilien GmbH in Hamburg-Bahrenfeld.

Die größten Preissteigerungen haben zwischen 2010 und 2015 die Stadtteile Rothenburgsort (plus 138 Prozent), Sternschanze (plus 111 Prozent) und Dulsberg (plus 92 Prozent) hingelegt. Im Schnitt 2.889 Euro kostete der Quadratmeter 2015 in Rothenburgsort und 2.516 Euro in Dulsberg.

Stadtviertel mit Potenzial bieten Ausweichmöglichkeiten

"In den begehrten Innenstadtlagen treibt die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe. Aber es gibt Ausweichmöglichkeiten: Einige Stadtteile bieten attraktive Wohnlagen mit Potenzial. Trotz anziehender Preise sind diese Objekte noch gut finanzierbar und versprechen für die kommenden Jahre Wertsteigerungen", sagt Jens Blohm. Wer nicht unbedingt einen Neubau kaufen möchte und gern etwas stadtnaher wohnt, könnte in Eilbek oder Marienthal fündig werden. Diese Viertel sind im Kommen, noch liegen die Quadratmeterpreise aber um die 3.000 Euro. Ein echter Tipp ist Hohenfelde: Etwas exklusiver direkt an der Außenalster liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in diesem Viertel bei durchschnittlich 4.120 Euro - und damit noch weit unter dem Niveau.

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