Wohnen in Deutschland 2045

Prognos-Studie

Foto: Prognos / Allianz 2016

Die angespannte Lage der Wohnungsmärkte wird sich weiter verschärfen. Das zeigt eine Prognos-Studie im Auftrag der Allianz-Baufinanzierung. Entscheidender Treiber ist die Binnenwanderung auf Metropolregionen und urbane Räume. Verstärkt von der Zuwanderung aus dem Ausland.

Zehn Regionen wurden untersucht, in denen langfristig die meisten Wohnungen fehlen: München, Berlin, Rhein-Main, Stuttgart, Hamburg, Köln, Münster, südlicher Oberrhein, Hannover und Düsseldorf. Wird die Bautätigkeit nicht gesteigert, mangelt es allein in diesen Ballungsräumen in den nächsten 15 Jahren an weiteren 940.000 Wohnungen.

Die Wohnungsmärkte stehen angesichts der Binnenmigration vor einem Wendepunkt. Vor allem jüngere Menschen ziehen in die Großstädte. Für die 30- bis 50-Jährigen ist besonders das gut angebundene Umland wirtschaftsstarker Ballungsräume attraktiv. Im Durchschnitt der vergangenen Jahre sind jedes Jahr 3,8 Millionen Menschen über die Kreisgrenzen hinweg umgezogen. Die Zuwanderung aus dem Ausland verstärkt diese Effekte.

Der anhaltende Trend zu mehr Singlehaushalten erhöht den Druck auf die Wohnungsmärkte. Während die Zahl der Haushalte bis 2045 in Deutschland insgesamt um 14 Prozent zunehmen wird, steigt diese in den untersuchten Regionen um 18 Prozent.

Strukturschwache Gebiete wie in Ostdeutschland, Nordhessen und im Saarland stehen vor wachsenden Herausforderungen: Für sie gilt, die Attraktivität ihrer Standorte bezogen auf Wohn- und Lebensqualität sowie das Angebot an Arbeitsplätzen zu erhalten und zu steigern.

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