Ziegelhaus in Hanglage

Aller guten Dinge sind drei: Ehepaar errichtet sich massives Traumhaus

Im dritten Anlauf zum Wunschhaus. Foto: Deutsche Poroton / Bernhard Müller

Für die Bauherren, er Ingenieur, sie technische Zeichnerin und jeweils um die 50, ist es die dritte eigene Immobilie. Über das Raumprogramm und den Stil in der Tradition des Bauhauses waren sich beide einig. Doch dieses Mal sollte die Zeit der Kompromisse endgültig vorbei sein: Keine dunklen, kleinen Zimmer mehr, keine unpraktischen Ecken und keine kurzlebigen Materialien für Konstruktion und Ausstattung. Stattdessen wenige, aber großzügige und helle Räume, eine tolle Aussicht auf die Landschaft sowie der Einsatz ausgewählter Baustoffe, die ihrem Qualitätsanspruch gerecht werden.

Doch das nach Norden abfallende Hanggrundstück und die Vorgaben des Bebauungsplans mit einer Traufhöhe von nur 4,50 Meter über Grund sowie einer Grundflächenzahl von 0,25 erlaubten keine Standardlösung, ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Nach zahlreichen Skizzen und Überlegungen entstand eine ideale Aufteilung entgegen klassischer Konventionen. So liegen das Schlafzimmer und Bad samt kompakter Sauna im Erdgeschoss. Im Obergeschoss öffnen große Fensterflächen die Küche sowie den Wohn-Essbereich nach drei Seiten. Blickachsen zwischen den Nachbarhäusern hindurch auf die umliegende Hügellandschaft wurden gezielt geplant. Der überdachte Sitzplatz wird im Sommer zum Freiluftzimmer, das in den nach Süden und zur Straße hin orientierten Garten übergeht. Um trotz der vorgegeben Traufhöhe dreigeschossig zu bauen, wurde das Erdgeschoss herausgerückt. Dadurch gilt das Obergeschoss als Staffelgeschoss. Die Vorgaben des Bebauungsplans konnten so in enger Abstimmung mit dem Bauamt erfüllt werden.

Bei der Wahl des Wandbaustoffs, außen wie innen, entschieden sich die Bauherren für eine massive, einschalige Ziegel-Wandkonstruktion. Die temperatur- und feuchtigkeitsausgleichenden Eigenschaften des Naturbaustoffs Ton überzeugten genauso wie die Dämmleistung. Mit einer preiswerten Gas-Brennwertheizung samt solarer Unterstützung der Fußbodenheizung und Warmwasserbereitung wird der Referenzwert der EnEV um rund 30 Prozent unterschritten. Der Jahresprimärenergiebedarf beträgt 65,9 kWh/(m²a).

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