Deutsche POROTON GmbH / Stefan Schramm Fotos: LRZ / Deutsche Poroton / Stefan Schramm

Exklusives Wohnen neu definiert

ID-38-PORFotos: LRZ / Deutsche Poroton / Stefan Schramm

Der Architekt plante zwei Baukörper, die unterschiedlicher nicht sein können: Während das kleine Küchenhaus regionaltypisch aus Natursteinen errichtet wurde, spricht das Hauptgebäude aus Ziegeln eine klare, kubistische Formensprache. Der Verbindungsbau aus Glas schafft einen ästhetischen und zugleich funktionalen Übergang.

Exklusives Wohnen neu definiert

Mit der Realisierung dieses Entwurfs kommt die ausgeprägte Affinität des Architekten und Bauherrn, zu Formen und Materialien zur Geltung. Mit der Bauweise, die neu und doch vertraut wirkt, konnte eine Brücke zum ländlichen Stil der Gegend geschlagen werden. Auffällig ist zudem der voll verglaste, südlich ausgerichtete Wintergarten im Obergeschoss. Die Liebe zum Detail und die unterschiedliche Gestaltung jeder Hausseite macht dieses Gebäudeensemble einzigartig.

Wohnen nach Maß

Durch eine imposante zweigeschossige Eingangshalle gelangt man in das kommunikative Zentrum des Hauptgebäudes. Im nahezu 70 Quadratmeter großen Wohnraum mit Bar und Kochbereich ist viel Platz für gesellige Abende. Von hier betreten Gäste und Bewohner den Verbindungsbau, der gleichzeitig als Esszimmer fungiert. Auch beide Kinderzimmer mit gemeinsamen Bad und jeweils eigenem Waschbereich befinden sich im Erdgeschoss. Eine zentral angeordnete Treppe führt in die obere Etage mit großzügigem Schlafbereich und Ankleide. Die Arbeitszimmer verfügen über einen separaten Zugang zum Wintergarten. Dieser schafft eine lichtdurchflutete Verbindung zwischen Innen und Außen. Wie im Erdgeschoss geben raumhohe Fenster einen Panorama-Blick auf die umliegende Landschaft frei.

Technisch durchdacht

Dem ökologischen Gedanken folgend, entschied sich der Architekt für Ziegel. Gefüllt mit mineralischem Vulkangestein Perlit sorgt diese Kombination für sehr gute Wärmedämmeigenschaften und sichert damit ein hohes Energiesparpotenzial. Der natürliche Baustoff aus Ton, Lehm und Wasser beinhaltet keinerlei Giftstoffe, ist frei von Formaldehyd, Weichmachern und Schwermetallen. Damit löst er keine gesundheitsbedenklichen Allergien aus und ist nicht anfällig für Schimmelpilzbildung, was ganzjährig für ein optimales Raumklima sorgt. Der Gewinn an Wohnfläche dank monolithischer Außenwände ist ein weiterer Vorteil, eine zusätzliche Außendämmung wird dadurch entbehrlich.

Die Entscheidung für den Einsatz einer Erdwärmepumpe und einer kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung stand für die Bauherrenfamilie bereits in der Planungsphase fest. Neben dem wärmedämmenden Wandbildner und der Entscheidung für Erneuerbare Energie war die Sonnenstandoptimierung ein Grund für den niedrigen Jahresprimärenergieverbrauch von 10 kWh/m²a.

Architekt:

Architekt Stefan Schramm
Herzogstrasse 9
80803 München

Bauherr:

privat

Kategorie:

Einfamilienhäuser

 

 

Nettogeschossfläche nach DIN 227:

265,00 m²

Ziegelformat:

36,50 cm gefüllt

U-Wert:

0,29 W/m²K

Haustechnisches Konzept:

Erdwärmepumpe, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, zentrales Staubsaugersystem

Dachform/-neigung:

Zeltdach 22°

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