Fotos: LRZ / Wienerberger / Thomas Büsching

Erhöhter Schallschutz nachweislich gelungen

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Durch die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Wohnbauten steigt auch der Bedarf an leistungsfähigen Wandbaustoffen. Diese müssen hohe Anforderungen an Schallschutz, Wärmedämmung, Statik, Brandschutz aber auch Wohngesundheit erfüllen. Das neue Lindenquartier im Herzen der Stadt Schwedt, im Nordosten Brandenburgs, ist ein Musterbeispiel für den anspruchsvollen mehrgeschossigen Wohnungsbau. Dazu gehören auch fünf Stadtvillen, errichtet in Massivbauweise mit verfüllten Ziegeln.

Erhöhter Schallschutz nachweislich gelungen

Schallschutzziegel für mehr Wohnkomfort

Zentrumsnah auf dem Areal eines alten Industriegebiets ließ die Wohnungsbaugenossenschaft WOBAG Schwedt eG 41 Wohneinheiten zur Miete zwischen 44 und 130 Quadratmetern in monolithischer Bauweise errichten. Hightech-Baustoffe für Wandlösungen und werthaltige Architektur zeichnen diese Stadtvillen aus. Ein Mehrgenerationenkonzept trägt der demografischen Entwicklung Rechnung.

Die fünf Stadtvillen wurden in beispielhafter Weise mit Baustofflösungen aus Ziegeln errichtet, die nicht nur nachweislich hoch schalldämmend sind, sondern auch den KfW-Effizienzhaus-Standard 70 ermöglichen. Für alle Außenwände vom Erd- bis zum zweiten Obergeschoss kamen gefüllte Ziegel mit mindestens 19,6 cm dicken Außenstegen zum Einsatz. Die Wohnungstrennwände wurden aus speziellen Schallschutzziegeln in der Stärke 24 Zentimeter mit beidseitigem Kalk-Gips-Leichtputz errichtet, die im Kern mit Beton verfüllt wurden. Dadurch erreichen sie eine besonders hohe Rohdichte.

Monolitische Bauweise optimiert Schallschutz

Der bauliche Schallschutz gehört zu den wichtigsten Zielen im Hochbau. Bei entsprechender Planung, Detailausbildung und optimaler Ausführung, die entsprechend zu kontrollieren sind, wird der erhöhte Schallschutz sicher realisiert.

Nach Fertigstellung des Rohbaus wurden in Schwedt im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e. V. Schallschutzmessungen erfolgreich durchgeführt. Für die Schallschutzprognose wurden dabei in der Planungsphase die Rechenalgorithmen der harmonisierten Europäischen Norm DIN EN 12354-1 angewandt. Damit wurde ein wichtiger Beweis zur ganzheitlichen Optimierung von monolitischen Wandlösungen im Wohnungsbau erbracht.

Architekt:

Planungsbüro ALV
Dipl.-Ing. Arch. Martin Krassuski
Dipl.-Ing. Arch. Dirk Heise
Markt 23
D-16278 Angermünde

Ausführende Baufirma:

Gramzower Wohn- und Geschäftsbau GmbH
Kirchstraße 1
D-17291 Gramzow

Bauherr:

Wohnungsbaugenossenschaft WOBAG Schwedt eG
Flinkenberg 26-30
D-16303 Schwedt/Oder

Standort:

Lindenquartier Schwedt
Lindenplatz 1-5
D-16303 Schwedt/Oder

Kategorie:

Haus-Kategorien
Städtebau

Baujahr:

2009-2011

 

 

Ziegelformat:

36,50 cm gefüllt

U-Wert:

0,28 W/m²K

KFW Effizienzhausstandard:

70

Haustechnisches Konzept:

Wärmepumpe, Solaranlage

Investitionsvolumen:

5 Millionen Euro

Projektvolumen:

5 Stadtvillen

Netto-Grundrissfläche nach DIN 277:

Überbaute Fläche | 5 mal 225 m² = 1125 m²
Abmessungen | Breite: 15 m, Länge: 15 m

Wohnungstrennwände:

Schallschutzziegel Planfüllziegel, d=24 cm (zur bauseitigen Betonverfüllung) mit beidseitigem Kalk-Gips-Leichtputz

Fassade:

2 cm mineralischer Leichtputz

Dachform/-neigung:

Flachdach, Neigung: 2 Prozent

Dacheindeckung:

Bitumen

Jahresprimärenergiebedarf:

34,85 kWh/m²a

Transmissionswärmeverlust:

0,33 W/m²K

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