Bauhauptgewerbe im Februar 2017

Bauunternehmen trotzen der Witterung

Grafik: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie

In der deutschen Bauwirtschaft setzt sich der schwungvolle Jahresstart fort: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, legte der baugewerbliche Umsatz im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 4,4 % zu – und das trotz schlechter Witterung. In den ersten zwei Monaten lagen die Umsätze damit um 6,8 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Auch der Auftragseingang entwickelte sich dynamisch: Die Bauunternehmen* meldeten ein Orderplus von nominal 5,7 %, für Januar bis Februar ergibt sich ein Plus von 7,3 %. Auch im Vergleich zum Vormonat haben die Aufträge (arbeitstäglich-, saison- und preisbereinigt) zugelegt, und zwar um 2,0 %.


Die positive Umsatzentwicklung hat die Experten überrascht, gaben doch 62 % der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Bauunternehmen an, dass ihre Bautätigkeit im Februar durch die Witterung behindert wurde, von den Straßenbaubetrieben waren sogar 76 % betroffen. Im Februar des Vorjahres meldeten dies nur 43 % (Straßenbau: 59 %). Die Witterung hielt die Unternehmen somit nicht davon ab, die hohen Auftragsbestände weiter abzuarbeiten. Schließlich ist die Branche mit dem höchsten Auftragsbestand in der gesamtdeutschen Baugeschichte in das neue Jahr gestartet. Trotz Umsatzplus meldet die Branche weiter Rekordwerte: Im März lag die Reichweite der Bestände laut ifo bei 3,7 Monaten (Vorjahr: 3,2 Monate).



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