Baupreise in Sachsen

3,6 Prozent Steigerung zum Vorjahresmonat

Foto: Freistaat Sachsen/Wikimedia

Für den Neubau eines „Wohngebäudes“ mussten in Sachsen im Mai 2017 erneut höhere Preise gezahlt werden. Gegenüber Mai 2016 betrug der Zuwachs 3,6 Prozent, nachdem der Preisanstieg im Februar 2017 im Jahresvergleich bei 3,4 Prozent gelegen hatte.

Bei „Rohbauarbeiten“ (3,7 Prozent) waren die Preissteigerungen von 5,6 Prozent bei „Erdarbeiten“, 5 Prozent bei „Dachdeckungs-und Dachabdichtungsarbeiten“ sowie 4,3 Prozent bei „Maurerarbeiten“ relevant. Im Bereich der „Ausbauarbeiten“ (3,5 Prozent) beeinflussten „Trockenbauarbeiten“ mit 6,1 Prozent und „Maler-und Lackierarbeiten“ mit 5,6 Prozent höheren Preisen das Gesamtergebnis. Die Neubaupreise sowohl für Bürogebäude als auch für gewerbliche Betriebsgebäude erhöhten sich um 3,5 Prozent gegenüber Mai 2016. Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) nahmen gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent zu. Die Preise für „Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen“ mit der höchsten Gewichtung an diesem Index stiegen um 3,4 Prozent, für „Gas-, Wasser-und Entwässerungsanlagen“ um 4,2 Prozent. „Putz-und Stuckarbeiten“ waren 5,6 Prozentteurer als im Vorjahr, „Trockenbauarbeiten“ sogar 8,4 Prozent. Die Preise für Neubauten lagen um 1,1 Prozent über den Werten vom Februar 2017. Lediglich für „Naturwerksteinarbeiten“ im Ausbaubereich waren geringfügig niedrigere Preise zu zahlen.

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