Deutlicher Rückgang bei den Baugenehmigungen bis September

- 7,0 % gegenüber Vorjahreszeitraum

Foto: LRZ / Christoph Große

Von Januar bis September 2017 wurden in Deutschland 7,0 % oder 19 500 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten neun Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis September 2017 der Bau von insgesamt 256 800 Wohnungen genehmigt.

Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 600 Wohnungen abgenommen. Gegen den allgemeinen Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zu (+ 1 200 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 125 000 Wohnungen den höchsten Wert seit zwanzig Jahren.

Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (– 4 100 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (– 100 Wohnungen) gingen dagegen zurück. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen sind stark gesunken (– 7 500 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Auch die Zahl der Wohnungen, die Um- und Ausbaumaßnahmen an Bestandsgebäuden entstehen sollen, gingen deutlich zurück (– 8 100 Wohnungen).

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