Hamburger Mietenspiegel 2017 vorgestellt

Nettokaltmieten seit 2015 um mehr als 5 Prozent gestiegen

Foto: Freie und Hansestadt Hamburg / Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, hat Anfang Dezember den Hamburger Mietenspiegel 2017 vorgestellt. Die Netto-Kaltmieten sind seit 2015 im Schnitt um insgesamt 0,42 €/m² bzw. 5,2 % gestiegen. Die Mieten betrugen im frei finanzierten, ungebundenen Wohnungsbestand zum Erhebungsstichtag (1. April 2017) durchschnittlich 8,44 €/m².

Laut Senatorin deutet die Entwicklung des Mietenspiegels auf eine anhaltend hohe Nachfrage und einen weiterhin dynamischen Wohnungsmarkt hin. Hamburg sei mit über 16.000 in den Jahren 2015 und 2016 fertiggestellten Wohnungen auf einem guten Weg. Aufgabe des Senats sei auch künftig, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Jährlich sollen mindestens 10.000 Wohnungen entstehen.

Relevant für den Mietenspiegel 2017 sind ca. 539.000 Wohnungen. Erhoben wurden nur die Mieten, die innerhalb der letzten vier Jahre erhöht oder neu vereinbart worden sind. 43 % der erhobenen Mieten waren Neuvertragsmieten. Diese relativ hohe Neuvertragsquote zeigt, dass der Wohnungsmarkt in Bewegung und Hamburg weiterhin attraktiv bei Zuwanderern aus dem In- und Ausland ist.

Im Städtevergleich mit anderen Metropolen nimmt Hamburg – wie schon 2015 – eine Position im Mittelfeld ein. Vergleichswerte mit anderen Metropolen gemäß Mietenspiegel: München: 11,23 €/m² (2017); Berlin 6,39 €/m² (2017), Stuttgart: 8,95 €/m² (2016), Frankfurt: 8,82 €/m² (2015).

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