Innerstädtische Nachverdichtung: Massive Mehrfamilienhäuser erweitern Wohnfläche

Preisgünstiger Wohnraum, der heutigen Wohnansprüchen genügt

 

Nachverdichtung freistehender Bauflächen in nachhaltiger Massivbauweise. Foto: Unipor, München

"Familien zurück in die Stadt": Unter diesem Motto lobte die Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG im Jahr 2009 einen Architekturwettbewerb zur Quartiersentwicklung des Münchener Stadtteils Ramersdorf-Mitte aus. Der Entwurf der "bogevischs buero architekten und stadtplaner gmbh" überzeugte zum einen durch ein ausgewogenes Sanierungs- und Umbaukonzept. Zum anderen präsentierten die Planer eine städtebaulich gelungene Anbindung von Neubauten an die bestehende Bebauung.

Gründe für die Umstrukturierung des Gebäudebestandes waren der energetische Zustand der Bauten sowie der immer höher werdende Wohnraumbedarf in München. Das Projekt in Ramersdorf-Mitte betrifft ein Areal von sieben Hektar mit insgesamt 990 Wohnungen. Ziel der geplanten Modernisierungsmaßnahmen ist dabei nicht nur die Verbesserung des Wohnkomforts. Viele Bestandswohnungen weisen auch lediglich ein oder zwei Zimmer auf und erfüllen nicht länger die Wohnbedürfnisse von heute. Mehr gewünschte Wohnfläche erforderte neben dem Umbau der vorhandenen Bausubstanz zudem eine maßvolle Nachverdichtung durch Aufstockung der Gebäude sowie Neubauten. Um vor allem den Zuzug junger Familien zu begünstigen, ist eine höhere Anzahl von Wohneinheiten mit entsprechend großer Wohnfläche vorgesehen.

Seit Ende 2014 sind die ersten Wohnungen bezugsfertig. Die im zweiten Bauabschnitt zu errichtenden Wohneinheiten werden voraussichtlich bis Ende 2015 fertiggestellt. Eine wirtschaftliche Bauweise und die Nutzung finanzieller Fördermöglichkeiten spielten bei der Planung eine wichtige Rolle. Rund ein Drittel der errichteten Wohnungen unterliegt der einkommensorientierten Förderung (EOF). Ein weiteres Drittel wird nach dem "München-Modell" für Mieter gefördert. Um die Förderbestimmungen ohne Verzicht auf Bauqualität einzuhalten, sahen die Architekten für die Gebäudeentwürfe einen kostengünstigen Massivbau mit Putzfassade vor. Bei der Auswahl des Außenwandbaustoffs entschieden sich die Planer dann für einen Ziegel mit mineralischer Dämmstoff-Füllung, speziell entwickelt für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Den entscheidenden Ausschlag für Ziegel gaben letztlich die bauphysikalischen Pluspunkte und die hohe Nachhaltigkeit sowie die typischen Vorteile von Ziegeln im Allgemeinen. Dazu gehören der sehr gute Brandschutz (Brandschutzklasse A1), ein geringer Wärmeleitwert, ein guter Schallschutz und die Tatsache, dass auf ein Wärmedämmverbundsystem verzichtet werden kann.

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