Mit Dachausbauten Wohnraum schaffen

BBSR-Studie zeigt, wie sich Potenziale im Bestand heben lassen

Foto: BBSR-Online-Publikation Nr. 08/2016 | Empirica Institut

Mit Dachaufstockungen und Dachausbauten können angespannte Wohnungsmärkte entlastet werden. Die vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Halbjahreszahlen zu den erteilten Baugenehmigungen belegen, dass die Bau- und Immobilienwirtschaft diese Potenziale erkannt hat: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist die Zahl der Baugenehmigungen für Dachausbauten, Dachaufstockungen und Umwandlungen um 46 Prozent gestiegen.

Mit der Wohnungsbau-Offensive hat der Bund den Weg für die Ankurbelung des Wohnungsneubaus in Deutschland bereitet. Der Schwerpunkt liegt auf bezahlbarem Wohnungsbau, doch besteht auch eine hohe Nachfrage im mittleren Preissegment. Gerade hier bieten Dachausbauten und Aufstockungen gute Möglichkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Bundesbauministeriums vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebene Kurzexpertise.

Vor allem die Wohnungsbestände der 1950er- bis 1970er-Jahre bieten gute Voraussetzungen für den Ausbau, weil diese ohnehin einen großen Sanierungsbedarf aufweisen und im Zuge der anstehenden Modernisierung Dachausbaumöglichkeiten geprüft werden können. Knapp 40 Prozent des Wohngebäudebestandes in der Bundesrepublik entfallen auf diese Gebäudegeneration. Dass Dachausbauten durchaus einen Beitrag zur Entlastung angespannter Wohnungsmärkte leisten können, belegen Praxisbeispiele.

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