Neue BBSR-Bevölkerungs-und Wohnungsmarktprognose

Bundesbauministerin Hendricks plant Bündnis für ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum

Jährlicher Neubaubedarf von Wohnungen nach Gebäudetypen 2015 bis 2020. Foto: bbsr

"Die Prognosen zeigen, dass die wirtschaftsstarken Metropolen in den nächsten Jahren einen starken Zuzug zu erwarten haben. Wir brauchen vor allem dort eine große Zahl neuer Wohnungen", sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Wohnungsmarktprognose 2030 des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

 

Der neuen Prognose des BBSR zufolge wird die Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2035 um 3 Prozent auf 78,2 Millionen Menschen sinken (2012: 80,5 Millionen). Wenngleich der Rückgang in der Gesamtschau gering ist, gibt es deutliche regionale Unterschiede: Während ländliche Regionen einen deutlichen Bevölkerungsrückgang verzeichnen werden, wachsen die Metropolen sowie zahlreiche kleinere Groß- und Universitätsstädte weiter.

Veränderte Wohnpräferenzen haben zusätzlichen Einfluss auf die regionalen Wohnungsmärkte. Zwar werden 2035 weniger Menschen in Deutschland leben, die Zahl der privaten Haushalte wird aber noch leicht um zwei Prozent zulegen. Nach den Berechnungen der Wohnungsmarktexperten beläuft sich der Neubaubedarf für das gesamte Bundesgebiet bis 2030 im Mittel auf 230.000 Wohnungen pro Jahr. Bis 2020 rechnen die Wissenschaftler mit einem Bedarf von ca. 272.000 neuen Wohnungen jährlich.

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