Bauphysik-Broschüre: Sommerlicher Wärmeschutz

Nachweisführung des Sonneneintragkennwert-Verfahrens, Erläuterungen und Beispiele

Foto: Mein Ziegelhaus

Der sommerliche Wärmeschutz gerät zunehmend in den Fokus von Bauherren, Architekten und Ingenieuren. Dies liegt zum einen an den zunehmend heißen Sommertagen, zum anderen auch daran, dass moderne Gebäude hochwärmedämmend ausgeführt werden und - um in den Wintermonaten hohe solare Wärmegewinne zu verzeichnen - große südorientierte Fensterflächen aufweisen. Diese Häuser "gewinnen" im Sommer somit mehr Solarenergie, als sie durch Transmission (Wärmeleitung durch die Gebäudehülle) wieder abgeben können. Eine derartige Entwicklung sommerlicher Überhitzungen verschärft sich grundsätzlich mit zunehmendem Dämmniveau; je weniger Energie im Winter zur Raumbeheizung aufgewendet werden muss, umso wichtiger wird der sommerliche Wärmeschutz.

Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ist in der Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV) gesetzlich vorgeschrieben. Die EnEV 2014 regelt in Verbindung mit der aktuellen DIN 4108-2 von Februar 2013 die ingenieurmäßigen Nachweisverfahren. Berechnet werden müssen in einem thermischen Simulationsverfahren die Begrenzung der Übertemperaturgradstunden oder in einem vereinfachten Verfahren die Unterschreitung eines vorgegebenen Sonneneintragskennwertes.

Werden als Baustoff für Wandkonstruktionen massive Ziegel verwendet, die über ein ausgewogenes Wärmedämm- und -speichervermögen verfügen, wird ein wesentlicher Beitrag für das energieeffiziente Bauen - im Sommer wie im Winter - geleistet. "Ziegel haben ein nahezu ideales Verhältnis zwischen Wärmedämmung und Wärmespeicherung. So wird genau so viel Energie aufgenommen, wie im Tag-/Nachtrhythmus auch wieder abgegeben wird", erklärt Dipl.-Ing. Hans Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. 

In der aktuellen Bauphysik-Broschüre "Sommerlicher Wärmeschutz" von Mein Ziegelhaus wird die Nachweisführung des Sonneneintragkennwert-Verfahrens dargelegt und an einem Beispiel verdeutlicht. Ergänzende Erläuterungen zum unterschiedlichen Temperaturverhalten von Gebäuden auf Grund deren unterschiedlicher Speicherfähigkeit sowie die Ergebnisse eines Forschungsvorhabens runden das Thema ab. Die Nachweise können mit dem EnEV-Programm geführt werden, das auf CD oder als Download bei allen Mitgliedern der Mein Ziegelhaus Gruppe erhältlich ist.

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