Stabile Wertanlage Eigenheim

Der Zinsflaute clever trotzen

Grafik: obs/LBS Infodienst Bauen und Finanzieren

Die selbst genutzte Immobilie ist die beliebteste Vermögensanlage der Deutschen. Gerade in der Niedrigziunsphase sehen viele sie als sicheres Fundament. Vor allem junge Familien planen derzeit den Erwerb von Wohneigentum.

Ob als Geldanlage oder als Altersvorsorge: Die Mehrheit der Deutschen setzt auf die selbst genutzte Immobilie, um der Zinsflaute zu trotzen. Für 54 Prozent der Bundesbürger ist sie die beste Anlageform. Das geht aus dem diesjährigen Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) hervor. Während sich Sparer immer schwerer tun, zu auskömmlichen Renditen Geld anzulegen, können sich Immobilienerwerber über die günstigen Zinsen freuen, die für niedrige Tilgungsraten sorgen. Entsprechend stehen Sachwerte hoch im Kurs.

Gefragt ist Wohneigentum vor allem bei jungen Familien: Rund 30 Prozent von ihnen würden gerne eine Immobilie erwerben oder bauen – die meisten, um selbst darin zu wohnen. Das wünschen sich 64 Prozent. Ebenfalls hoch ist die Bereitschaft, für den Erwerb eines Eigenheims einen Kredit aufzunehmen. Während sich dies 75 Prozent der Gesamtbevölkerung vorstellen können, sind es bei den jungen Familien sogar 88 Prozent. Wichtig ist ihnen eine stabile Eigenkapitalbasis: Die Hälfte will sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen.

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