Trends der Wohnungsbautätigkeit in Deutschland

Wer baut wo welche Wohnungen?

Foto: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Angebotsengpässe in zahlreichen dynamisch wachsenden Städten und Regionen sorgten in den letzten Jahren für teils deutlich steigende Wohnungsmieten und Immobilienpreise. Viele dieser Wachstumskommunen haben zunehmend Probleme, den von Arbeitsmärkten und durch Zuzug ausgehenden Nachfragedruck auf den Wohnungsmärkten durch eine bauliche Ausweitung aufzufangen. Die vorliegende Studie zeigt, wie die aktuellen Herausforderungen einer Angebotsausweitung in fünf prosperierenden Fallstudienstädten bewerkstelligt werden und welche Auswirkungen auf die Wohnungsmärkte identifiziert werden können.

Die detaillierten Neubauuntersuchungen in den Fallstädten verdeutlichen die Strukturen, Preisniveaus und Hintergründe des aktuellen Wohnungsneubaus. Es zeigen sich verschiedene Bemühungen, den Neubau der Nachfrage entsprechend auszuweiten – besonders über wohnungspolitische Handlungskonzepte, die Bereitstellung von Bauland und die Ausweitung geförderten Wohnungsneubaus. Das hohe Investoreninteresse an Neubauprojekten stößt allerdings auch auf zahlreiche lokale Hemmnisse wie Baulandverfügbarkeit, lange Genehmigungsverfahren oder bürgerschaftliche Widerstände. Über Interviews mit Investoren und Immobilienmarktexperten konnten die Hindernisse beim Wohnungsbau praxisnah genauer bewertet werden. Das Forscherteam erarbeitete daraufhin eine Reihe von Vorschlägen, wie Bauland mit den notwendigen baurechtlichen Voraussetzungen schneller und nicht zu Höchstpreisen aktiviert werden kann.

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