Städtebau braucht Vielfalt

Langlebig, wohngesund, wartungsarm – Ziegel steht für Qualität am Bau. Den Variantenreichtum von Ziegelbauten zeigt eine Tour in Frankfurt am Main.

Foto: Lebensraum Ziegel / Deutsche Poroton / Johannes Vogt

Foto: LRZ / Unipor, München

Juni 2016 (PRG) – In Frankfurt am Main wurden 2014 knapp 3.600 neue Wohnungen fertiggestellt. Die Antwort der Metropole auf den großen Bevölkerungszuwachs heißt: Das Potenzial der vielfältigen Stadtviertel erschließen. Es wird nachverdichtet und umgenutzt, wie in allen bisherigen Wachstumsphasen wandeln sich ganze Stadtteile.

Ob Sanierung oder Wohnungsneubau: Wenn es bei der Baustoff-wahl um Nachhaltigkeit und Wohngesundheit geht, spielt der Traditionsbaustoff Ziegel eine große Rolle. Am 1. und 2. Juni war die Initiative „Lebensraum Ziegel“ im Großraum Frankfurt unterwegs. Die Teilnehmer der Pressereise – Architektur- und Baufachjournalisten aus ganz Deutschland – ließen sich von Architekten, Bauherren und Herstellern die Ziegel-Projekte persönlich vorstellen.

Einer der wichtigsten Bauherren deutschlandweit ist die ABG Frankfurt Holding. Mit einem Bestand von mehr als 51.000 Einheiten bietet sie Wohnraum für fast ein Viertel der Frankfurter Bevölkerung. „In der Vergangenheit haben tradierte Baustoffe aus der Region Architektur und Stadtbaukultur bestimmt“, so Frank Junker, Vorsitzender ABG-Geschäftsführung. „Auch heute haben wir die Möglichkeiten, Lebensqualität und Lebensräume auf diese Weise für nachfolgende Generationen nachhaltig zu sichern.“

In der Friedrich-List-Straße im Riederwald passt die ABG gerade die kleinen und nicht mehr zeitgemäßen Wohnungen in typischer Reformarchitektur aktuellen Bedürfnissen an. Bei Aus- und Anbau-ten setzt sie dabei auf moderne Wärmedämmziegel: Damit sich Singles, Paare, Familien und Senioren in energieeffizienten Wohnungen mit angenehmen Raumklima, in bis zu fünf Zimmern auf 95 Quadratmetern, einrichten können.

Noch in diesem Sommer können zudem 16 neue Reihenhäuser in der Schlettweinstraße bezogen werden. Sie sind zugleich Forschungsprojekt des Instituts für Stadtbaukunst der Technischen Universität Dortmund für energieeffizientes Bauen, gefördert durch Mittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Monolithisches Ziegelmauerwerk und andere Baustoffe, zum Beispiel Betonwände mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an der Fassade, werden über drei Heizperioden hinsichtlich des Energieverbrauchs und des Einflusses der Wärmespeicherfähigkeit miteinander verglichen, so das planende Büro Christoph Mäckler Architekten.

Weiter ging‘s nach Kalbach: Frankfurt ist heute Passivhaus-Hauptstadt Europas. Seit 2007 gilt der Standard für alle städtischen Bauvorhaben. Die ABG hat „Am Hasensprung 129 und 131“ eine Wohnanlage in Passivhaus-Ziegelbauweise errichtet. 50 Einheiten bieten bezahlbare 2-Zimmer-Wohnungen für Senioren bis hin zu 5-Zimmer-Wohnungen mit zwei Bädern für kinderreiche Familien.

Die Fokussierung allein auf einen geringen Primärenergiebedarf wird kontrovers diskutiert. Experten fordern eine ganzheitliche Betrachtung von Gebäuden über die gesamte Standzeit. Die 49 Zentimeter starken Ziegelmauerwände der fünf kompakten Gebäude erfüllen dieses Anliegen optimal. Laut Rudolf Bax, Geschäftsführer des Ziegelwerks Wenzel ist „Nachhaltigkeit auch durch kurze Wege erreichbar – von der Produktion bis zur individuellen Betreuung der Projekte in der Region“.

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