Wanderausstellung in Berlin eröffnet

Ministerialdirektor Günther Hoffmann: „Eindrucksvoller Beitrag zur Baukultur“

Ausstellung zum Ziegelpreis 2015 wurde u.a. von Waltraud Vogler, Geschäftsführerin Ziegel Zentrum Süd (2.v.r.), eröffnet. Foto: Lebensraum Ziegel / Christoph Große

Die Ausstellung ist im Foyer des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zu sehen. Foto: Lebensraum Ziegel / Christoph Große

Seit gestern Abend gastiert die Wanderausstellung zum Deutschen Ziegelpreis 2015 im Foyer des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) in Berlin. Die präsentierten Projekte zeigen einen Querschnitt durch energetisch vorbildliche und gestalterisch überzeugende Ziegelbauten. Der Deutsche Ziegelpreis 2015 wurde im Februar durch das Ziegel Zentrum Süd e.V. (ZZS) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) verliehen.

Petra Wesseler, Präsidentin des BBR, begrüßte als Hausherrin die etwa 50 Anwesenden und drückte ihre Freude darüber aus, zum zweiten Mal Gastgeber dieser Ausstellung sein zu dürfen. Baukunst müsse Menschen berühren und positiv beeinflussen, so Günther Hoffmann, Ministerialdirektor im Bundesbauministerium (BMUB), in seinem Grußwort. Insofern sei der Deutsche Ziegelpreis 2015 ein Beitrag zur Baukultur und zeige gleichzeitig auf, wie man mit Ziegeln nachhaltig und klimagerecht bauen kann. Hoffmann beglückwünschte das Ziegel Zentrum Süd insbesondere auch zu seiner hervorragenden Nachwuchsarbeit, die sich vor allem in der guten Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen ausdrücke.

"Es beflügelt uns sehr, dass wir so freundlich und positiv in Berlin empfangen werden." Waltraud Vogler, Geschäftsführerin des Ziegel Zentrums Süd, bedankte sich in ihrem Grußwort bei den Unterstützern und Kooperationspartnern des Deutschen Ziegelpreises und würdigte anschließend in einem kurzen Überblick die Preisträger des Wettbewerbs. "Schwerpunkt unserer Arbeit ist es zu überzeugen, monolithisch oder zweischalig mit Ziegeln zu bauen und einen Beitrag zu Bauqualität und Baukultur zu leisten", betonte Vogler.

Seinen eindrucksvollen Wettbewerbsbeitrag präsentierte abschließend Professor Jens Metz vom Architekturbüro Kleine Metz in Berlin, der mit einem Anerkennungspreis prämiert wurde. Beim "Jules et Jim" genannten Projekt in Neu-Ulm handelt es sich um ein monolithisch mit Ziegeln errichtetes Wohnquartier im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus. Professor Metz zeigte eindrucksvoll auf, wie man mit durchdachten Lösungen auch im sozialen Wohnungsbau für relativ wenig Geld großen Mehrwert erzielen kann. Insbesondere das Konzept der Promenade Sociale, also Räume zur Begegnung beim Gang durch das Gebäude zu schaffen, beeindruckte. Dem Wunsch des Bauherren, ohne WDVS zu bauen, entsprachen Kleine Metz mit ihrer monolithischen Ziegelkonstruktion. Professor Metz: "Letztlich bauen wir für Menschen und müssen uns vorstellen, wie sie wohnen wollen und sich dabei wohlfühlen - Architektur als kulturelle Leistung".  

Kommende Austellungstermine in 2015: 06.10. - 14.10.2015 TH Nürnberg | 21.10. - 29.10.2015 Hochschule Rosenheim | 03.11. - 13.11.2015 Hochschule Mainz | 24.11. - 04.12.2015 THM Gießen | 09.12. - 18.12.2015 HafenCity Universität Hamburg

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