Mauerwerk – Nichttragende Außenwände

1. Ausfachungswände

Nichttragende Außenwände werden zur Ausfachung von Fachwerk, Skelett- oder Schottensystemen verwendet. Auf statischen Nachweis vorwiegend windbelasteter nichttragender Ausfachungswände kann verzichtet werden, bei

  • vierseitiger Halterung, z.B. durch Anker und unter
  • Einhaltung der Grenzwerte der Tabelle rechts.

Überschreiten die tatsächlichen Abmessungen die in der Tabelle angegebenen Werte, muss die Aussteifung durch andere Maßnahmen, z.B. Aussteifungsriegel, erreicht werden. Die Anschlüsse an angrenzenden Bauteile sind dann gleitend oder elastisch auszuführen.

Beispiel: Ermittlung der zulässigen Fläche einer Ausfachungswand aus Planziegel, Wanddicke d= 300 mm

  • Vorhandene Ausfachungsfläche, vierseitig gehalten:
    Avorh. = ha · la = 6,0 m · 6,0 m = 36 m²
    vorhandenes Seitenverhältnis: ha/la = 1,0
  • Zulässige Ausfachungsfläche (→ Tab. rechts oben):
    Azul. = 50 m² > 36 m² = Avorh.
Industriehalle in Skelettbauweise mit Stützen und Riegeln aus Stahlbeton und Ausfachungen aus Wärmedämmziegeln

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