Mauerwerk – Nichttragende Außenwände

2. Giebelwände

Giebelwände bei Sparren- bzw. Kehlbalkendächern gelten i.d.R. als nichttragende Außenwände. Sie können nach Tabelle oben dimensioniert werden. Lediglich bei Pfettendächern werden Giebelwände durch Pfettenauflagerung zusätzlich belastet und sind dort entsprechend nachzuweisen. Ansonsten wird für dreiecksförmige Giebelwandflächen bei der Ermittlung der Wandhöhe h zur Bestimmung des Seitenverhältnisses ε = h/l vereinfachend die halbe Höhe der Giebelfläche angesetzt.

Wichtig ist der Anschluss der Wände an den Dachstuhl. Dies ist mit der Verwendung von Giebelankern als Zuganker nach DIN 1053-1 (8.1.4.2) gegeben. Ohne kraftschlüssigen Verbund mit dem Dachstuhl sind Giebelwände durch Querwände oder Pfeilervorlagen ausreichend auszusteifen. Bei ungenügender Halterung der Giebelwand ist ein Ringbalken anzuordnen.

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