Mauerwerk – Nichttragende Innenwände

  • sind in DIN 4103-1 geregelt,
  • müssen die auf ihre Fläche wirkenden Kräfte aufnehmen und über tragende Bauteile abtragen können,
  • dürfen nicht der Aussteifung dienen,
  • erhalten ihre Standsicherheit erst durch geeignete Verbindung mit angrenzenden Bauteilen,
  • sind möglichst spät aufzumauern und zu verputzen, damit Kriechen und Schwinden angrenzender Bauteile zuvor abklingen kann,
  • sind möglichst so zu errichten, dass die durch ihr Gewicht verursachten Deckenverformungen keinezusätzlichen Lasten in darunter befindliche nichttragende Innenwände einleiten (z.B. in oberen Geschossen mit Vermauern beginnen),
  • mit großen zulässigen Wandlängen als bewehrtes Mauerwerk ausführen, um mögliche auftretende Risse durch Deckenverformungen gering zu halten,
  • nur auf Decken errichten, deren Biegeschlankheit die Deckendurchbiegung begrenzt.

Siehe auch DGfM: „Nichttragende Innere Trennwände“

Zulässige maximale Wandlängen und -höhen (Grenzmaße) vier- und dreiseitig gehaltener Innenwände d) e) f)

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