Mauermörtel ist ein Gemisch von Sand, Bindemittel und Wasser, gegebenenfalls auch Zusatzstoffen und Zusatzmitteln. Er wird für die Erstellung von Mauerwerk zur Ausbildung von Lagerfugen, Stoßfugen oder Längsfugen sowie zum nachträglichen Verfugen von Sichtmauerwerk verwendet.

Wie die deutschen Normen für Mauerziegel und andere Mauersteine wurden auch die nationalen Regelwerke für Putz- und Mauermörtel an europäische Direktiven angepasst, so dass seit Februar 2004 in Deutschland Mauer- und Putzmörtel nach europäischer Norm herstell- und anwendbar sind.

Normen

  • DIN EN 998-2:2003-09
    Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau (Harmonisierte Norm)
  • DIN V 20000-412:2004-03
    Regeln für die Verwendung von Mauermörtel nach DIN EN 998-2:2003-09 (Anwendungsnorm)
  • DIN V 18580:2007-03
    Mauermörtel mit besonderen Eigenschaften (Restnorm)

Mauermörtel werden nach Lieferform und Art unterschieden.

Lieferformen

  • Baustellenmörtel
    wird aus den einzelnen (angelieferten) Ausgangsstoffen auf der Baustelle zusammengesetzt / gemischt
  • Werkmörtel
    wird in einem Werk zusammengesetzt und gemischt. Etwa 80–90 % aller Mauermörtel, die heute verarbeitet werden, sind Werkmauermörtel. Sie werden unterschieden nach
    • „Trockenmörtel“, der gemischt ist und lediglich die Zugabe von Wasser erfordert. Sie werden als Sackware oder in Silos auf die Baustelle geliefert.
    • „Nassmörtel“, der gebrauchsfertig geliefert wird.

Mörtelarten

  • Normalmauermörtel (NM)
  • Leichtmauermörtel (LM)
  • Dünnbettmörtel (DM)

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