Rundum gelungen

Organisch geformter Ziegelbau für Kita in Schwäbisch Hall

Foto: LRZ / Mein Ziegelhaus / Gerd Schaller

Nachhaltiges und wohngesundes Bauen mit den besonderen Anforderungen einer Kindertagesstätte zu verbinden war das Ziel der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall. Architekt Martin Kuhn und der technische Geschäftsführer Rudolf Siebert entschieden sich für den Baustoff Ziegel. Nahe einem Park entstand in gut einem Jahr Bauzeit ein architektonisches Highlight. Der sehenswerte Neubau beschreibt einen Halbkreis mit durchgängig runden Formen. Er bietet drei Gruppen in der Kita und zweien in der Kinderkrippe ausreichend Platz, um zu lernen und spielend die Welt zu entdecken.

Als opakes Außenbauteil wählte Architekt Kuhn einen klassischen Leichthochlochziegel in der Stärke von 36,5 cm, der sich für die Herstellung der abgerundeten Wände besonders eignet. Als Innenwände wurden Ziegel der Breite 17,5 cm und 24 cm starke Ziegel für die tragenden Wände verwendet. Dank des hervorragenden Wärmeschutzes erreicht der Neubau KfW-Effizienzhausstandard 55. Der günstige Primärenergiefaktor für das Gebäude resultiert aus einem Nahwärmekonzept der Stadtwerke Schwäbisch Hall, das insgesamt 90 Prozent regionale, regenerative Energieträger beinhaltet.

Die durchschnittlichen Gebäudekosten betrugen 1.720 € pro Quadratmeter. Die Stadt Schwäbisch Hall fördert indirekt das Projekt, indem sie den Erbpachtzins für die Grundstücke von 106.393 Euro auf einen symbolischen Wert von 1 Euro pro Jahr reduzierte.

 

Vollständiger Objektbericht

Galerie | Kitaneubau der Freien Waldorfschule in Schwäbisch Hall

 

 

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