Nachhaltiges Poolhaus mit Traumblick

ID-64-POR Fotos: Foto: LRZ / Katja Skobowsky

Eingebettet in der malerischen Weinberglandschaft Baden-Württembergs entstand ein Poolhaus der Extra-Klasse. Das von der Architektin Katja Skobowsky entworfene Gebäude erzielt durch die Kompaktheit und die farbige Gestaltung eine zeitlose Ästhetik. Zukunftsweisend ist das Konzept: Das zwei geschossige Gebäude mit unverbautem Blick ist für eine spätere Nutzung als Wohnhaus vorgesehen und wurde monolithisch mit Ziegel errichtet.

Nachhaltiges Poolhaus mit Traumblick

Die Bauherren wünschten sich ein Poolhaus mit sichtgeschütztem Schwimmbecken. Später soll das Gebäude auch als Wohnhaus genutzt werden können. Das Baugrundstück, das die Eheleute mit ihren drei Kindern in einem Einfamilienhaus bewohnen, schließt direkt an.

Um eine großzügige Außenanlage zu schaffen, wurde das zu planende Gebäude mit dem Mindestgrenzabstand längsseitig an der Grundstücksgrenze positioniert. Das Hanggrundstück wurde talseits abgetreppt, um den Pool auf der UG-Ebene des Neubaus anzuordnen. Die angrenzenden Nachbargebäude sowie die neu entstandene Gebäudewand bilden einen Innenhof, der sich talseits zu den Weinbergen des Dorfes Wallhausen öffnet. Dadurch ist der Poolbereich ohne zusätzliche Sichtschutzelemente vor Einblicken geschützt. Über eine neu angelegte, zehn Meter breite Außentreppe gelangen die Bewohner von der bestehenden Wohngebäudeebene auf die zentrale Ebene der Außenanlage. Der Garten konnte ohne weitere Eingriffe in das Konzept integriert werden. Im oberen Bereich des Grundstücks wurde, durch den ins Grundstück versetzten Zaun, ein weicher Übergang vom öffentlichen in den privaten Raum geschaffen.

Aufteilung

Das Gebäude verfügt über 93 Quadratmeter auf zwei Geschossen. Die Erschließung ist sowohl straßenseitig als auch vom Pool-Atrium möglich. Vom Flur des Untergeschosses werden WC, Sauna, Bad und HWR erschlossen. Ein großzügiger, begrünter Lichthof versorgt die Sanitärbereiche mit Tageslicht. Große Glasflächen in der Küche geben den Blick in den klar gestalteten Garten und das Pool-Atrium frei. Innen- und Außenräume werden nicht nur durch Sichtachsen, sondern auch durch Wege vereint. Die geöffneten Schiebeelemente lassen die Küche Teil des Poolbereichs werden. Im Obergeschoss liegt das Herzstück des Gebäudes: Das Esszimmer, unter dem First, mit Panoramafenster. Eine Ruhezone im hinteren Bereich des Gebäudes bietet auch bei Nutzung mehrerer Personen Privatsphäre. Ein Büro, das später auch als Schlafraum genutzt werden kann, wurde auf der Straßenseite der Etage geplant. Ein sich im Hang befindendes eingeschossiges Nebengebäude schließt den Raum zwischen Wohngebäude und Grundstücksgrenze.

Sorgfältige Materialwahl

Das Gebäude setzt sich aus einem eingeschossig lang gezogenen Baukörper, welcher mit überkragenden Giebeln und eingelegtem Satteldach wie ein Riegel über das UG gelegt wurde, und dem Untergeschoss, welches als Sockel dient, zusammen. Von der Straße aus scheint dieser schwarze Riegel zu schweben. Die sichtbaren verwendeten Materialien reduzieren sich auf Stahl, Holz, weiß verputzte Wandflächen im Innenbereich und eine schwarze Farbgebung der Gebäudehülle. Hinter dem Putz verbergen sich die Außenwände aus monolithischem 42,5 cm nachhaltigem Ziegelmauerwerk. Die Innenwände sind ebenfalls aus Ziegel und folgen dem Prinzip des homogenen Ganzen.

Architekt:

KATJA SKOBOWSKY
Architektin / Dipl.-Ing. (FH)
Buchenweg 3
55452 Hergenfeld

Kategorie:

Einfamilienhäuser

 

 

Nettogeschossfläche nach DIN 227:

93,00 m²

Ziegelformat:

42,50 cm gefüllt

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