Bauen muss bezahlbar bleiben

Bauherren-Schutzbund nimmt Stellung zum Entwurf des Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG)

Foto: Bauherren-Schutzbund e. V.

Das geplante Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) kann zu den klimapolitischen Zielen nur erfolgreich beitragen, wenn es sich an der EU-Gebäuderichtlinie orientiert und die Finanzierbarkeit durch breit angelegte Förderprogramme gesichert wird. Auch der Gebäudebestand muss neben dem Neubau stärker bedacht werden. Darauf verweist der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) in einer Stellungnahme zum vorgelegten Gesetzesentwurf der Bundesregierung.

Geschäftsführer Florian Becker stellt fest: „Private Bauherren werden nur dann verstärkt investieren, wenn sich ihre Ausgaben amortisieren. Dafür benötigen sie Planungssicherheit.“ Deshalb dürfe eine heute gebaute Immobilie nicht in ein paar Jahren wieder veraltet sein, wenn die aktuellen Regelungen erneut den Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie angepasst werden müssen. Andererseits führen höhere Anforderungen zu steigenden Baukosten. „Um diesen Konflikt zu lösen, müssen technologische Ansätze weiterentwickelt werden und eine breite finanzielle Förderung sichergestellt sein“, so Becker.

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