Bauprozessvergleich bei Einfamilienhäusern

Zufriedenheit mit Mauerwerk am höchsten

Auf Hitzeschutz, flexible Grundrisse und schnelle Fertigstellung setzen Bauherren, die massiv bauen, beispielsweise mit Ziegeln. Foto: Deutsche Poroton

Nach einer Umfrage des Instituts für Bauforschung IFB sind Bauherren, die auf Mauerwerk setzen, mit dem Planungs- und Bauprozess sowie dem fertigen Haus zufriedener als Bauherren, die sich beispielsweise für Leichtbau, etwa einen Ständerbau, entschieden.

Wärmespeicherfähigkeit der Wand immer wichtiger

Das Thema sommerlicher Hitzeschutz gewinnt an Bedeutung. Mehr als die Hälfte aller Befragten ließ sich dazu beraten, darunter die überwältigende Mehrheit derjenigen, die auf Mauerwerk setzten. Dank der Speicherfähigkeit massiver Wände wirkt Mauerwerk aus gebranntem Ton wie ein Schutzschild; es nimmt während des Tages Wärme auf und gibt sie zeitversetzt in der kühleren Nacht wieder ab.

Flexible Grundrisse, schnelle Fertigstellung

Die Nase vorn hat das Mauerwerk auch bei denen, die auf flexible Grundrisse und Sonderwünsche beim Hausbau setzen, so die IFB-Studie. Mit Ziegeln sind sowohl in der Entwurfs- als auch in der Ausführungsplanung flexible Lösungen möglich. Selbst am fertigen Haus sind nachträglich noch An- oder Umbauten mit relativ geringem Aufwand umsetzbar.

Die unabhängige Umfrage zeigt zudem, dass es keine signifikanten zeitlichen Unterschiede in der Bauerstellung zwischen massiven Bauweisen und Leichtbauweisen gibt. Zwar sind Einzelschritte der Umsetzung zwischen Planung und Fertigstellung unterschiedlich lang. Aber in Summe belief sich der Bauprozess bei allen untersuchten Gebäudearten auf etwa 14 Monate.

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