Besser Bauen mit Ziegeln

Wohnanlage für Baugemeinschaft in Augsburg

Foto: LRZ / Unipor, München

Die mehrzeilige, barrierefreie Wohnanlage am Prinz-Karl-Weg in Augsburg wurde von 3+ architekten glogger.müller.blasi entworfen. Längliche schnörkellose Kuben, auf der einen Seite mit scheinbar frei verteilten quadratischen Fensteröffnungen. Auf der gegenüberliegenden Seite verdecken vorgelagerte Balkone die großzügigen Öffnungen. Geplant wurden KfW-Effizienzhäuser 55.

WDVS nicht erwünscht

Die Entscheidung für Ziegel fiel, weil Auftraggeber und Architekten kein WDV-System verwenden wollten. Dafür bedurfte es keines spitzen Stiftes, ist doch ein übliches WDV-System bereits in der Erstellung kostengleich mit einer monolithischen Außenwand in Ziegelbauweise. Werden auch Unterhaltskosten und Instandsetzungszyklen berücksichtigt, rechnet sich die Baustoffwahl erst recht. Verfüllte Mauerziegel bieten neben guter Wärmedämmung auch hohen Schallschutz. Hochlochziegel in den Stärken 11,5 sowie 17,5 Zentimeter bilden die Innenwände. Den erhöhten horizontalen Schallschutz der Wohnungstrennwände leisten 30 Zentimeter starke Verfüll-Planziegel. Messprotokolle bestätigen durchgängig Schallschutzwerte zwischen 56 und 57 Dezibel.

Variantenvielfalt dank Ziegel

Die Baugemeinschaft aus Singles, jungen Familien und Best Agern stellte die Architekten vor die Aufgabe, einen gemeinsamen Nenner zu finden, etwa mit dem Flachdach und statisch freispannenden Geschossdecken. Vertikale Versorgungsstränge fixieren grob die Lage von Bädern und Küchen, jedoch wurden unterschiedliche Grundrisskonzepte verwirklicht.

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