DIW-Bauvolumenrechnung

Wohnungsbau stemmt sich bislang erfolgreich gegen Corona-Krise

Grafik: DIW Berlin

Weniger gebeutelt als andere Branchen, kann die deutsche Bauwirtschaft für das vergangene Jahr ein Wachstum verzeichnen und auch für die nächsten Jahre mit soliden Wachstumsraten rechnen. Der neuesten Bauvolumenrechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge ist das Bauvolumen in Deutschland im vergangenen Jahr nominal um vier Prozent auf etwa 444 Milliarden Euro gestiegen. Für dieses und das kommende Jahr erwarten die Experten einen weiteren Anstieg der Bautätigkeit um knapp drei beziehungsweise gut fünf Prozent.

Wohnungsneubau krisenfest

In den Neubau von Wohngebäuden wurde und wird weiterhin kräftig investiert. Erwartet werden Wachstumsraten in den Jahren 2020 bis 2022 von nominal gut fünf, vier und fünfeinhalb Prozent (im Vergleich zu ebenfalls rund fünfeinhalb Prozent im Vor-Corona-Jahr 2019), da auf Baustellen unter Hygieneauflagen weitergearbeitet werden konnte. Ein weiterer Grund dafür sind die nach wie vor günstigen Zinskonditionen. Die stabilisierenden Maßnahmen der Bundesregierung, etwa das Kurzarbeitergeld, trugen ebenfalls dazu bei, die Bautätigkeit im vergangenen Jahr aufrecht zu erhalten. Von Januar bis Oktober 2020 wurden 3,4 Prozent mehr Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum; bei einem Bauüberhang, der gegenwärtig der Wohnungsbauleistung von rund zweieinhalb Jahren entspricht.

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