Einfamilienhaus, Doppelhaus oder Reihenhaus?

Für jeden der richtige Haustyp in Ziegelbauweise

Foto: tdx/Mein Ziegelhaus

Eine Studie des Kölner Rheingold-Institutes bestätigte schon vor einiger Zeit: „Wenn Familien in der Lage sind, Eigentum zu erwerben, wählen sie keine Eigentumswohnungen, sondern in erster Linie eigene Häuser. Das Haus, egal ob Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus steht exemplarisch für den Wunsch nach der eigenen Burg, dem sicheren Rückzugsort für die ganze Familie.“ Bei Größe und Lage sind Bauwillige in der Regel Restriktionen unterworfen, entscheidend ist bei allen Varianten die Bauweise. Ein Massivhaus aus Ziegeln bietet neben sehr guter Wärmedämmung, hohen Brand- und Schallschutz sowie ein ausgeglichenes Wohnklima. Bevor sich die Baufamilie für einen Haustyp entscheidet, sollten die jeweiligen Vor- und Nachteile bedacht werden.

Kennzeichen des freistehenden Einfamilienhauses ist die Individualität. Im Rahmen der lokalen Bauvorschriften kann frei geplant werden. Baukörper, Grundrisse und die Ausrichtung des Gebäudes lassen sich nach eigenem Gefallen gestalten. Der eigene Garten bietet mehr Entfaltungsmöglichkeiten und ist allein nutzbar. Hinzu kommt die räumliche Distanz zu den Nachbarn. Von allen Haustypen hat das freistehende Eigenheim den höchsten Wert. Für ein freistehendes Haus werden mindestens 400 Quadratmeter Bauland benötigt.

Oder doch lieber zusammen bauen?

Beliebteste Alternative ist das Doppelhaus - es bietet zwar weniger architektonische Freiheit, ist dafür aber etwas günstiger. Ein kleineres Grundstück genügt, meist reichen 300 Quadratmeter. Gemeinsame Anschlüsse und der Wegfall einer Außenwand reduzieren die Baukosten. Ein wichtiger Aspekt bei Doppelhäusern ist der Schallschutz – Schalldämmziegel sind daher unverzichtbar. Bei Grundriss und Ausrichtung des Hauses ist Einigkeit nötig. Unterhalt, bauliche Veränderungen an Fassade und Dach sowie die Gartennutzung sollten einvernehmlich erfolgen.

Die preiswerteste Variante ist das Reihenhaus. Der Platzbedarf ist hier am geringsten, 150 bis 200 Quadratmeter reichen bereits aus. Bei den Baukosten kann kräftig gespart werden. Damit ist Bauen auch bei hohen Grundstückspreisen möglich. Wichtig sind auch hier Wände aus Schallschutzziegeln und die Beachtung besonderer Brandschutzanforderungen. Bei derart verdichtetem Bauen ergeben sich auch Nachteile: Der individuellen Gestaltung, außen wie innen, sind Grenzen gesetzt. Fenster gibt es bei Reihenmittelhäusern nur an zwei Seiten.

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