Kindgerecht und nachhaltig

Kindergartenneubau aus Ziegelmauerwerk im bayerischen Geisenhausen

Foto: LRZ / HoeWi-Architektur

Fehlende Kindergartenplätze sind für viele Kommunen ein Problem – so auch für die rund zehn Kilometer südlich von Landshut gelegene Marktgemeinde Geisenhausen (Bayern). Die Errichtung eines vierzügigen Kindergartens sollte die angespannte Betreuungssituation entlasten. Nach Entwürfen von Architekt Florian Wimmer aus dem benachbarten Vilsbiburg entstand nahe am Ufer der Vils eine naturpädagogische Betreuungseinrichtung für Kinder von drei bis sechs Jahren. Das zweigeschossige Gebäude aus Ziegelmauerwerk fügt sich harmonisch ein, eine hinterlüftete Holzverkleidung im Obergeschoss betont regionale Bautraditionen.

Die Gruppenräume orientieren sich zur Gartenseite, alle anderen Bereiche liegen zur Straßenseite und schirmen so Verkehrslärm ab. Ein großer Garten mit Spielgeräten lädt zum Toben und Entspannen ein. Die Dachgestaltung überrascht: als Satteldach auf der einen Seite, auf der anderen als flaches Gründach mit Hochterrasse.

Architekt Wimmer entschied sich bewusst für verfüllte Ziegel: „Da es sich um ein kommunales Bauvorhaben handelt, spielten neben dem Umweltaspekt auch die Kosten eine Rolle. Massives Mauerwerk ist die mit Abstand wirtschaftlichste Konstruktionsart und zeichnet sich darüber hinaus durch einen geringen Instandhaltungsbedarf aus.“

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