Mehr Akzeptanz für den Wohnungsneubau

BBSR-Studie zum Umgang mit Widerständen bei Wohnungsbauvorhaben in Innenstädten

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Ein Großteil des gesamten Wohnungsneubaus wird im vorhandenen Siedlungsbestand auf Brachen, in Baulücken sowie durch Nachverdichtung realisiert. Planungs- und Genehmigungsprozesse sind häufig kompliziert und insgesamt zu langwierig, befürchtete Nutzungskonflikte führen zu Widerstand.

Die vorliegende Studie untersucht den Verlauf von 13 typischen Wohnungsbauvorhaben der Innenentwicklung in sechs wachsenden Städten. Sie analysiert, welche Anforderungen an Investoren und Kommunen bei der Schaffung von Baurecht bzw. der Genehmigung der Vorhaben bestehen. Die Vorhaben bilden ein breites Spektrum an Investorengruppen, Bauformen und Wohnungsangeboten, Vornutzungen und Lage der Flächen sowie unterschiedliche Planungsinstrumente und Vorgehensweisen ab. Im Mittelpunkt steht die Dokumentation des Umgangs mit Widerständen gegen die Projekte und jeweils erzielte Lösungen bzw. Hemmnisse.

Vorgestellt werden Erfolgsfaktoren, welche die Umsetzung der Projekte ermöglichten, wie Kompromisse gefunden wurden, aber auch wo Grenzen der Partizipation und der Konsensbildung erreicht sind. Fazit der Autoren: eine koordinierende Stelle für den Wohnungsbau, etwa ein handlungsfähiges kommunales Innenentwicklungsmanagement, das die Abstimmungen zwischen Fachämtern in die Hand nimmt und den Dialog mit Bürgerschaft sowie kommunalpolitischen Gremien und Investoren aufeinander abstimmt.

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