Ort des Bewahrens

Erweiterung des Jüdischen Museums Franken in Fürth

Foto: GIMA / Alexander Bernhard

Mit sandfarbener Klinkerfassade ist der Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth eine architektonische Verneigung vor dem Tempelberg in Jerusalem. Die versetzt gemauerte und durch Lochmauerwerk aufgebrochenen Fassade spiegelt die bewegte deutsch-jüdische Geschichte wider.

Zeitgenössisch interpretiert

Der 900 Quadratmeter große Neubau ergänzt das denkmalgeschützte Museumsensemble mit einer der umfangreichsten Sammlungen jüdischer Kunst- und Kulturgegenstände. Auf intelligente Weise Alt und neu verbindend, nimmt der von der Architektengemeinschaft Gatz, Kuntz + Manz entworfene Erweiterungsbau Proportionen und Farbigkeit des Bestandsbaus im Sockelbereich auf und übersetzt sie in eine zeitgenössische Architektursprache. Besondere Plastizität erhält der Baukörper durch den versetzt gemauerten Spezialklinker.

Interreligiöse Begegnungsstätte

Der für Sonderausstellungen und Veranstaltungen konzipierte markante Kubus
überrascht im Inneren: Fließende Räume, raumhohe Fenster sowie ein zweigeschossiges Foyer öffnen das Museum zur Stadt. Ein neu geschaffener Vorplatz schafft Raum für Begegnungen.

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