Vom Reihenmittelhaus bis zur Luxusvilla

Ehemalige Ziegelei wird zu attraktivem Wohnquartier

Foto: Unipor, München

Auf einem ehemaligen Ziegelgelände im hessischen Bad Vilbel wurde ein attraktives Wohnprojekt mit 87 Einheiten errichtet. Für die Erstellung der freistehend oder als Doppelhaus angeordneten Häuser kam angesichts der Standortgeschichte natürlich nur die werthaltige Ziegelbauweise in Frage.

Schon lange vor dem Auslaufen der Ziegelproduktion im Jahr 2017 beschäftigte sich ein Experten-Team mit der Wohnbebauung des fast vier Hektar großen Geländes. „Die Entscheidung, ausschließlich Einfamilienhäuser zu errichten, war der Marktsituation geschuldet“, erläutert Geschäftsführer Claus Klohk. „Viele junge Familien suchen hier in der Region nach eigenen bezahlbaren Wohnimmobilien oder Häusern zur preisgünstigen Miete. Außerdem wollten wir durch verschiedene Haustypen ein monoton wirkendes Erscheinungsbild des neuen Quartiers vermeiden. Deswegen wurden zusätzlich zu freistehenden Einfamilienhäusern auch Doppel- und Reihenmittelhäuser in sogenannten Hausgruppen errichtet.“ Zudem wird die Nachfrage nach besonders hochwertigen, villenartigen Gebäuden befriedigt: Diese „Luxushäuser“ werden ebenfalls zum Kauf oder zur Miete angeboten.

Das angestrebte heterogene Erscheinungsbild des Quartiers drückt sich auch in der individuellen Gestaltung der Gebäude aus. Neben einigen Häusern mit Satteldach dominieren kompakte dreigeschossige Baukörper mit Flachdach die Wohnanlage. Reizvolle Wandverkleidungen im Bereich der Eingangsfassaden und zurückgesetzte Obergeschosse setzen gezielt optische Akzente.

Bei der Planung der Häuser und ihrer Grundrisse stand Funktionalität im Vordergrund. So war immer ein Untergeschoss vorgesehen. Außerdem genügen alle Häuser gehobenen Komfortansprüchen – etwa mit Bodenbelägen aus Echtholzparkett und hochwertigen Badeinrichtungen.

Hoher Schallschutz inklusive

Ein garantiert hoher Schallschutz ist ein zentrales Kriterium für Wohnkomfort und war Anliegen des Bauherren. Zum Schutz vor Verkehrslärm wurde entlang der Bundesstraße B3 eine optisch attraktive Lärmschutzwand aus gefüllten Gabionen und bepflanzten sowie teilweise verklinkerten Abschnitten errichtet. Auch der gewählte Mauerziegel trägt durch seine Dämmstoff-Füllung und sein optimiertes Lochbild zum Schutz der Bewohner vor Lärmbelästigung bei. Dies gilt insbesondere für die reduzierte vertikale und horizontale Schallübertragung über die Außenwand bei den Doppelhäusern oder den aneinandergereihten Gebäuden einer Hausgruppe.

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