Ziegelmauerwerk schützt vor Kälte und Hitze

Studie der TU Kaiserslautern untermauert thermischen Komfort

Grafik: TU Kaiserslautern

Die hohe Wärmespeicherfähigkeit von monolithischem Ziegelmauerwerk verringert die sommerliche Überhitzung von Gebäuden und erhöht deren thermische Behaglichkeit. Mit dem Wärmespeicherfähigkeitsindex lässt sich dieser Vorteil nachweisen und auch rechnerisch berücksichtigen.
Die monolithische Ziegelbauweise erfüllt höchste Anforderungen an den winterlichen Wärmeschutz und verringert zugleich deutlich unangenehme Überhitzungen im Sommer – durch die ausgezeichnete thermische Speicherfähigkeit der Wände.

Zu diesem Ergebnis kommt eine mit Mitteln der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung geförderte Studie der Technischen Universität Kaiserslautern unter Leitung von Prof. Oliver Kornadt, Fachbereich Bauingenieurwesen. Mit messtechnischen Untersuchungen an Modellgebäuden und aufwendigen Simulationsberechnungen wurden verschiedene Bauweisen im Hinblick auf den Nutzenergiebedarf für das Heizen, Überhitzungsstunden im Sommer und thermische Behaglichkeit analysiert.

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